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Strukturelle Faszienarbeit basiert auf der bahnbrechenden Arbeit von Dr. Ida Rolf (Rolfing), die von ihrem Schüler Thomas Myers (KMI) weiter entwickelt und modifiziert wurde. 12 Sitzungen sind darauf abgestimmt den Körper völlig neu zu erleben und ihm neue Möglichkeiten zu eröffnen. Leichtigkeit, Beweglichkeit und Eleganz ist der natürliche Zustand des menschlichen Körpers. Jedoch ist dieser natürliche Zustand für die meisten Menschen lediglich eine phantastische Vorstellung, jenseits jeglicher Realität.

KMI-Sitzung Strukturelle Faszienarbeit ist eine manuelle Behandlung des Bindegewebes, insbesondere der Hüllschichten der Muskeln und Organe, der sogenannten Faszien. Bildlich gesprochen formt ein KMI-Therapeut den Körper des Klienten wie ein Bildhauer eine Skulptur. In der Regel macht man eine Behandlungsfolge von 12 Sitzungen, bei der nach und nach der ganze Körper therapiert wird. Ziel ist es, dass man sich wieder mühelos aufrichten und natürlich bewegen kann, Gelenke wieder ganz beweglich werden und die Atmung voll und frei fließt. Als Nebeneffekt tritt dadurch auch eine Harmonisierung des Gefühlslebens


Für welche Menschen ist diese Körpertherapie sinnvoll?

In der westlichen Welt leiden mehr als die Hälfte aller Menschen an Rücken-, Nacken- und Gelenkbeschwerden. Ursachen sind in den meisten Fällen Fehlhaltungen, zu langes Sitzen und zu wenig Bewegung. Eine schlechte Haltung führt nicht nur zu Schmerzen, sondern drückt die Stimmung, schwächt das Selbstwertgefühl und kann sogar innere Organe schädigen.


Wieso wirkt die Körperhaltung so stark auf Gesundheit und Gemüt?

KMI-Sitzung Das beeinflusst sich gegenseitig, eines spiegelt das andere. Die Psyche reagiert auf eine rein anatomische bedingte Fehlhaltung, beispielsweise verursacht durch ständige Bildschirmarbeit oder ein Schleudertrauma mit Bedrückungsgefühlen und depressiven Verstimmungen. Eine gedrückte, zusammengekauerte, verkrampfte Haltung kann anderseits auch Ausdruck von innerer Anspannung, Unsicherheit, Angst oder Trauer sein. Das quetscht den gesamten Halteapparat, das Bindegewebe und die Organe, insbesondere die Lunge. Die Sauerstoffversorgung des Organismus wird dadurch gemindert. Das Bindegewebe, welches maßgeblich für unsere Körperhaltung ist, wird durch andauernde Fehlhaltungen immer starrer und weniger elastisch.
Folgen können Muskelverspannungen, Verschiebungen des gesamten Halteapparats, Bandscheiben und Gelenkprobleme sein. Da das Bindegewebe aber auch die inneren Organe stützt und an der Versorgung der Organe mit Nährstoffen beteiligt ist, können lang andauernde Fehlhaltungen auch organische Probleme begünstigen. Die Organe schwingen bei jeder Bewegung und jedem Atemzug mit. Die Nieren beispielsweise bewegen sich bis zu zehn Zentimeter beim Ein- und Ausatmen nach oben und unten. - und das bis zu 20000 Mal am Tag. Wenn hier eine Fehlfunktion oder Entzündung vorliegt, schwingt das Organ nicht mehr richtig. Der Körper sinkt neben der Wirbelsäule um die betroffene Niere zusammen. Oft sind an schmerzhaften Verspannungen im Lendenwirbelbereich also die Nieren schuld.


Was sind die häufigsten Fehlhaltungen?

Der moderne Mensch leidet an Bewegungslosigkeit. Viele Menschen sitzen oft stundenlang zusammengesackt vor dem PC oder Fernseher. Dadurch entsteht ein brettharter und gerader Rücken. Wenn Betroffene laufen hat man häufig den Eindruck, sie hätten gar keinen Po, weil die Wirbelsäule nicht mehr elastisch federt. Oft ist auch der Nacken völlig versteift, der Hals unnatürlich nach vorne gestreckt und der obere Rücken nach außen gewölbt. Dadurch geraten nicht nur die Bandscheiben unter enormen Druck, auch auf der seelischen Ebene zeigen sich mehr und mehr Anspannung, Stress und Unbeweglichkeit. Auch ängstliche und depressive Neigungen sind heute weit verbreitet. Auf der körperlichen Ebene zeigt sich dies oft in hochgezogenen Schultern und einem buckelartig gerundeten oberen Rücken. Es sieht aus, als würden diese Menschen kaum einatmen und den Brustkorb nicht weiten können.


Kann man die seelische Verfassung wirklich an der Haltung eines Menschen ablesen?

Das ist sehr wohl möglich. Unsere sprachlichen Metaphern wie z.B. "vom Leben gebeugt", "sich hängen lassen", "steif" usw. deuten darauf hin. Wer versucht seine Stimmungslage körperlich zu verbergen, indem er bewusst eine scheinbar aufrechte Haltung und eine positiv wirkende Gestik mimt, wirkt affektiert, steif, unehrlich oder unnatürlich.

Durch die 12 Sitzungen des KMI wird der Klient ermutigt seinen Körper so zu fühlen wie er tatsächlich ist und nicht wie er sich ihn vorstellt. Im Laufe der Sitzungen wird der Klient immer mehr feststellen wie verhärtete Muskeln, ein flacher Atem, schwache Arme und Beine und ein eingeengter Brustkorb und Bauch sich zunehmend in ein Gefühl von innerer Weite und Leichtigkeit verändert.


Weitere Infos und Terminvereinbarung unter 040/ 28 78 58 89 - Hausbesuche möglich.